Grillen im Garten - 5 Tipps für einen gemütlichen Grillabend
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Grillen im Garten - 5 Tipps für einen gemütlichen Grillabend

Grillen ist für viele von uns im Sommer ein Muss. Was gibt es auch schöneres, als gemeinsam mit der Familie und Freunden einen ruhigen Grillabend zu verbringen? Damit Sie die Grillsaison ungehindert genießen können, haben wir hier einige Tipps vorbereitet.

Streit vermeiden

Immer Sommer, wenn die Tage warm sind, wird gern der gute alte Holzkohlegrill angeschmissen. Es werden Fleisch und Würstchen auf den Rost gelegt und alles gemeinsam mit der Familie verspeist. Doch gerade Holzkohlegrills sind ein beliebter Streitpunkt bei den Nachbarn. Vor allem die Geruchsbelästigung ist hier ein Thema, weshalb es zum Nachbarschaftsstreit kommen kann.

Aus diesem Grund sollte Besitzer von klassischen Holzkohlegrills darauf achten, dass Sie diese an offene Stellen positionieren, wo der Qualm gut abziehen kann. Nach Möglichkeit sollte dies natürlich nicht in Richtung des Nachbargartens sein. Der Wind spielt hierbei natürlich eine wichtige Rolle. Deshalb eignen sich vor allem fahrbare Grills besonders gut. Diese lassen sich je nach Windrichtung und Wetter frei positionieren. So wird kein Nachbar vom Qualm belästigt.

Damit es erst gar nicht zu Streitigkeiten kommt, sollte der Nachbar im Vorfeld informiert und ggf. um Erlaubnis gefragt werden. Noch einfach ist es jedoch, den Nachbarn gleich mit einzuladen und gemeinsam eine kleine Grillfete zu veranstalten. So fühlt sich keiner gestört, belästigt oder gar ausgeschlossen.

Der richtige Grillplatz sorgt für zusätzliche Sicherheit

Ist der Nachbar erstmal zu frieden, gibt es noch weitere Punkte, die man beachten sollte. Z. B. sollte der Grill nicht direkt neben einer Sitzfläche stehen. Diese könnte im schlimmsten Fall Feuer fangen. Auch überdachte Stellen sind kritisch, da der Rauch gegen die Überdachung stößt und hässliche Flecken hinterlassen kann. Deshalb ist ein offener Platz, wo nicht so viel los ist und der Grillmeister in Ruhe grillen kann, der Beste.

Die Kohle zum Glühen bringen

Bevor so ein Grillabend jedoch stattfinden kann, muss der Grill erstmal in Gang kommen. Gerade bei Kohle kann dies ein interessanter Vorgang werden. Die einen schwören auf Papier um die Kohle anzuzünden, die anderen auf chemische Grillanzünder. Egal, für welche Methode man sich entscheidet, die Sicherheit am Grill sollte auf jeden Fall vorgehen.

Sicherheit geht vor

Wer spezielle Flüssiganzünder nimmt, der sollte unbedingt die Anleitung lesen. Viele Leute neigen auch dazu, von der Flüssigkeit viel zu viel zu nehmen. Dies muss gar nicht sein und stellt eine zusätzliche Gefahr da, da die Flüssigkeit schnell verdunstet und es so beim Anzünden zu einer Stichflamme kommt. Deshalb ist es besser, wenn man den Flüssiganzünder auf die kalte Holzkohle verteilt und dann ein paar Minuten wartet. Verdunstungen können so bereits abziehen und stellen kein Risiko mehr dar.

Der Anzündekamin ist ebenfalls eine Möglichkeit um die Kohle anzufeuern. Mittlerweile ist es ein eigener Trend geworden und immer mehr Anzündekamine kommen auf dem Markt. Die Grillkohle wird zum Anzünden in den Kamin getan, ganz nach unten, bzw. darunter kommen Grillanzünder. Diese werden nun angezündet und nach ungefähr 15 MInuten glühen die ersten Kohlestücke bereit, sodass alles in die Grillwanne gelegt werden kann.

Ungebetene Gäste vermeiden

Wespen und andere Insekten lieben Grillabende. Hier finden sie Futter im Überfluss. Leider bleiben nicht alle Tiere friedlich und auch viele Menschen haben Angst vor ihnen. Ein Stich von einer Wespe ist aber auch wirklich unangenehm.

Damit die Tiere nicht zu waren Plagegeistern am Grilltisch werden, gibt es zum Glück Vorkehrungsmaßnahmen. Bevor es mit dem Grillen los geht, sollte man Alternative Futterplätze für Wespen aufstellen. Kleine Behälter, die mit Fruchtsäften, Marmelade oder Kaffepulver gefüllt sind, können wahre Wunder bewirken. Diese werden möglichst weit von der Grill- und Essstelle platziert. Die Tiere entdecken diese bereits lange vor dem Grillfest und schlagen sich hier ihre kleinen Bäuche voll. Auf die anschließenden Grillspeisen und Getränke haben sie dann keine Lust mehr und lassen uns in Frieden.

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