Rosengarten anlegen leicht gemacht
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Rosengarten anlegen leicht gemacht

Rosengarten anlegen leicht gemachtRosen im Garten ist der Wunsch von vielen. Doch dies muss nicht länger ein Wunsch bleiben, denn Rosen sind gar nicht so empfindlich, wie man allgemein denkt. Deshalb haben wir Ihnen hier einige Tipps und Tricks zusammengestellt mit denen Sie die Gestaltung Ihres Rosenbeetes schnell gelingt. Mittlerweile gibt es unzählige Arten von Rosen, z. B. Kletterrosen, Beetrosen, Wild- oder Strauchrosen, die jede für sich ganz besondere Eigenschaften mit sich bringt. Die neuen Rosensorten sind in der Regel widerstandsfähiger und blühen länger. Dafür duften die alten Rosensorten intensiver.

Wer sich nur schwer für eine Farbe entscheiden kann, der kann die Rosen auch miteinander kombinieren.

Der richtige Platz für die Rosen


Wer einen Rosengarten anlegen will, der sollte den Standort vorab sorgfältig auswählen. Rosen mögen keine Staunässe. Am besten eignet sich somit ein Boden der aus Sand-Lehm-Gemisch besteht und einen hohen Humusanteil beinhaltet. Des Weiteren sollte Zugluft, bzw. starker Wind für die Rosenpflanzen vermieden werden.

Je nach Art und Bedarf sollte der perfekte Platz für die Rosensorte gewählt werden. Sehr schön sind Kletterrosen, die mithilfe von Pflanzengitter am Haus oder an Zäunen entlang wachsen. Ebenfalls sehr beliebt sind auch Metallbogen an denen die Kletterrosen hochklettern. Richtig eingesetzt können sie sogar als Sichtschutz dienen und bieten zugleich einen tollen Anblick.

Neben der Bepflanzung des Gartens, können Rosen auch in Blumenkübeln gehalten werden. Diese machen sich prima auf der Terrasse.

Da die meisten Rosenarten viel Sonne brauchen, sollten dies mit berücksichtigt werden. Mittlerweile gibt es jedoch auch Arten, die sich für den Halbschatten und einige wenige, die sich für einen kompletten Schattenplatz eignen.

Bei der Planung des Rosengartens sollten auch die Gehwege mit berücksichtigt werden. Diese sind wichtig, da die Blumen regelmäßig gepflegt werden wollen.

Wann man Rosen pflanzen kann


Der richtige Zeitpunkt zum Einpflanzen von Rosen hängt von dessen Art und vor allem von den Wurzeln ab. Rosenpflanzen mit nackten Wurzeln können beispielsweise am besten im April gepflanzt werden. Ist die Pflanze noch im Beutel verpackt, kann sie sogar bis Ende Mai eingesetzt werden und Containerware kann das ganze Jahr über. Bei Frost dürfen natürlich gar keine Rosen in die Erde gesetzt werden. Wer sich im April oder Mai noch für eine Rosensorte entscheidet, der sollte diese mit Wurzelballen kaufen, da diese bis Ende Juni eingepflanzt werden kann.


Standort & Pflege


Mit der richtigen Pflege können Rosen sehr alt werden. Wichtig dafür ist nicht nur der Standort, sondern auch das Gießverhalten, der Schnitt und viele weitere kleine Pflegeprozesse. Vor allem neue Stauden benötigen besondere Pflege, da ihre Wurzeln noch nicht so verankert sind. Frisch gepflanzte Rosenstauden sollten in den nächsten Monaten regelmäßig gegossen werden, damit sie nicht austrocknen.

Bevor man die Rosen auspflanzt, wird empfohlen sie in einem Eimer mit Wasser zu stellen, damit sich die Wurzeln vollsaugen können. Triebe und Wurzeln sollten dabei eine Länge von ca. 20 Zentimeter aufweisen. Längere können sie ruhig stutzen, zumindest dann, wenn die Rosen wurzelnackt sind, d. h. dass sie beim Kauf nicht in einem Blumentopf gepflanzt waren.  

Anschließend muss ein ausreichend tiefes Loch gegraben werden. Das Loch sollte so tief sein, dass die Veredelungsstellen der Blume ca. fünf Zentimeter unter der Erde liegen. Der Boden um das Loch, sollte ebenfalls aufgelockert werden, damit die Pflanze einen leichten Start hat und sich die Wurzeln gut ins Erdwerk einarbeiten können. Zur weiteren Stärkung kann die ausgehobene Erde mit Rosendünger, Humus und Kalk angereichert werden. Alternativ kann man die ausgehobene Erde auch durch spezielle Rosenerde vom Fachhändler austauschen.

Beim Pflanzen sollte auf eine farbliche Harmonie geachtet werden. Besonders schön wird der Rosengarten, wenn mehrere Rosensträucher gleicher Art, aber mit unterschiedlichen Farben miteinander kombiniert werden. Auch Lavendel macht sich sehr gut im Rosenbeet. Lediglich auf die Größe der einzelnen Pflanzen muss geachtet werden, damit hier keine all zu großen Unterschiede entstehen. Ein weiterer toller Begleiter zur Rose ist der Buchsbaum. Mit ihm lassen sich wunderbar Wege und Abgrenzungen erstellen und durch das satte grün, passt er perfekt zu den strahlend Rosenfarben.

Rosen richtig pflegen


Vor allem Pflanzen, die in Blumentöpfen gehalten wurden, oder die man im Frühling gesetzt hat, sollten während der nächsten Wochen und Monate gut gegossen werden. Auch der Boden sollte den Wünschen der Pflanzen angepasst werden. Mit speziellen Rosendüngern kann man hier für die nötigen Mineralien sorgen.

Des Weiteren sollte man die Rosenstauden nie zu eng aneinander pflanzen. Nur mit etwas Platz kann sich die einzelne Pflanze entwickeln und Schädlinge können zudem nicht so schnell die Nachbarpflanzen angreifen. Falls trotzdem einzelne Stellen mit Rosenrost oder anderen Schädlingen/Krankheiten befallen sind, sollten diese möglichst schnell vom Strauch entfernt werden.

Unkraut ist nicht nur ein Störfaktor, der unschön aussieht, sondern er stiehlt der Pflanze auch die nötigen Mineralien. Damit sich Unkraut nicht ungehindert im Rosenbeet verbreitet, sollte es frühzeitig entfernt werden. Während dieser Tätigkeit kann prima der Boden aufgelockert werden. Auch dies ist für die Entwicklung der Rosenpflanze wichtig.

Rosen schneiden


Die Rose zu schneiden und kürzen ist eine Kunst für sich. Während man Strauchrosen nur grob auslichtet und alte oder kranke Zweige entfernt, stutzt man die Beetrosen schon kräftiger. Der Hauptschnitt erfolgt im Frühjahr, sobald keine längere Frostperiode mehr ansteht. Alte Triebe können dabei tief abgeschnitten werden, ebenso wie Äste, die aus quer ausschlagen. Junge Triebe sollten hingegen mit Vorsicht behandelt werden. Lediglich die vom Frost zerstörten Spitzen sollten gekürzt werden.

Eine alte Weisheit sagt, dass je radikaler geschnitten wird, desto schöner und kräftiger wächst sie nach. Bis auf Kletterrosen, Rambler und einmalig blühende Rosenstauden kann diese Methode bei allen Arten durchgeführt werden.

Im Winter oder besser schon im Herbst sollte man seine Lieblinge schützen und in Pflanzenvlies packen. Alternativ können kälteempfindliche Sorten auch mit Reisig abgedeckt werden.

Die Pracht des Rosengartens


Selbst, wenn der Rosengarten im Frühjahr angelegt wird, blühen sie bereits im Sommer in voller Pracht. Deshalb wundert es kaum, dass die Rose in den deutschen Gärten so beliebt ist. Natürlich auch, weil sie die Blume der Liebe ist und ihr Duft eine bezaubernde Wirkung hat. Egal, ob im Beet, am Rasen, als Kübelpflanze oder als Rankenpflanze, die Rose ist vielfältig und einfach ein Wunder der Natur. Schöne prachtvolle Blühten mit denen man jede Umgebung gestalten kann.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Umstrukturierung im Garten und hoffen, dass Ihnen der Artikel weitergeholfen hat. Weiteres zum Thema "Rosenpflege" finden Sie demnächst in einem neuen Beitrag, wo Ihnen dann auch diverse Arbeiten und ToDos vorgestellt werden.